World of Tanks Kislyi Interview

Victor Kislyi spricht über World of Tanks und die Zukunft der Spielebranche

Wargamings CEO, Victor Kislyi, sprach in einem Interview über World of Tanks, Free-2-Play und die Zukunft der Spielebranche und insbesondere vom Studio Wargaming.

Kaum ein Spiel liefert so gleichbleibend überwältigende Zahlen wie das MMO World of Tanks. Inzwischen sind es unglaubliche 77 Millionen registrierte Spieler, zum Vergleich, das erfolgreichste MMORPG mit einem Abo Modell, World of Warcraft, hatte zu Spitzenzeiten „nur“ 12 Millionen User. Auf der gamescom sprach Kislyi, der CEO von Wargaming, über das Free-2-Play Modell und die Zukunft der Spielebranche im Allgemeinen.

Außerdem zeigt er, dass nicht nur World of Tanks sehr erfolgreiche Zahlen aufweist, sondern sich auch Wargaming selbst nicht verstecken muss. Inzwischen arbeiten mehr als 2.000 Menschen an 16 weltweiten Standorten an den Titeln des russischen Publishers.

Zum Beispiel beleuchtet Kislyi den Unterschied  in der Spielerkultur und führt dahingehend auch gleich den Grund an, warum World of Tanks auf die XBox 360 portiert wird.

Er sagte sinngemäß:“In Ländern wie Nordamerika oder England, liegt der Fokus ganz klar auf den Konsolen. Shooter und nahezu alle Genres werden fast nur auf Konsolen gespielt.  World of Tanks und alle nachfolgenden Spiele die wir machen werden, sind ideale Konsolentitel. Die Auseinandersetzungen in unseren Spielen sind kurz und actiongeladen, vielleicht fünf bis zehn Minuten. Bei uns gibt es Erfolge, Fortschritte, Wettbewerbe, Meisterschaften, Clan-Kriege und viele soziale Komponenten.  All das macht Titel wie World of Tanks so ungemein erfolgreich.“, weiterhin sagte er:“Ich glaube aber dennoch, dass der Markt für Offline-Titel immer präsent sein wird, da hochwertige Offline-Titel wie zum Beispiel Civilization immer ihre Abnehmer finden werden.“

Abschließend sagt Kislyi noch, dass er der festen Überzeugung ist, dass in den nächsten 5 Jahren Free-2-Play als Geschäftsmodell den Markt dominieren wird.  Der Markt wird sich von Konsolen und PCs auf mobile Endgeräte verlagern, aber nicht so stark, dass diese obsolet werden.

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